Вы не зарегистрированы

Авторизация



Der große Schriftsteller Franz Kafka

Фото пользователя Sergej  Schischkin
Submitted by Sergej Schischkin on Tue, 05/04/2011 - 20:26
Данные об авторе
Автор(ы): 
Шишкин Сергей Матвеевич
Место работы, должность: 

МОУ лицей №29 г.Тамбова, учитель немецкого языка

Регион: 
Тамбовская область
Характеристики ресурса
Уровни образования: 
среднее (полное) общее образование
Уровни образования: 
дополнительное образование детей
Уровни образования: 
высшее профессиональное образование
Уровни образования: 
дополнительное профессиональное образование
Уровни образования: 
послевузовское профессиональное образование
Класс(ы): 
10 класс
Класс(ы): 
11 класс
Предмет(ы): 
Немецкий язык
Целевая аудитория: 
Учащийся (студент)
Целевая аудитория: 
Учитель (преподаватель)
Целевая аудитория: 
Иная категория
Ресурс для профильной школы: 
Ресурс для профильной школы
Тип ресурса: 
образовательная технология
Краткое описание ресурса: 
<p> <span style="font-size: 14px;"><strong>Великий немецкоязычный писатель Франц Кафка</strong></span>.</p>

Franz Kafkas Biographie

Am 3. Juli 1883 wurde Franz Kafka als erstes Kind jüdischer Eltern, dem reichen Kaufmann Hermann Kafka und der aus einer wohlhabenden Prager Familie stammenden Julie geb. Löwy, in Prag geboren. Weitere fünf Geschwister folgten. Die drei Schwestern Elli, Valli und seine spätere Lieblingsschwester Ottla, sowie die beiden Brüder Georg und Heinrich, die aber bereits im Säuglingsalter verstarben. Da Kafkas Eltern von dem väterlichen Galanteriewarengeschäft voll in Anspruch genommen wurden, wuchs er vernachlässigt, ohne männliche Bezugsperson und unter dem Einfluss des ständig wechselndem und ausschliesslich weiblichen Dienstpersonals auf. Sein Vater war ein eher harter, karriereorientierter Aufsteigertyp mit cholerischen Neigungen. Zwar war seine Mutter durchaus liebevoll, aber gänzlich auf ihren Gatten fixiert. Bis auf wenige Ausnahmen verweilte Kafka fast sein ganzes Leben lang im Hause seiner Eltern. Lediglich in den letzten Jahren bezog er, nur zeitweise und für relativ kurze Zeiträume, eigene Wohnungen. Darunter das letzte Lebenshalbjahr, dass er zusammen mit seiner Lebensgefährtin Dora Diamant in einer Wohnung in Berlin, verbrachte.Kafka war seit je her von eher zarter Konstitution. Sehr schlank und ein mässiger Sportler, der sich eher noch für das Schwimmen oder das Kajakfahren begeistern lassen konnte. Zu einem späteren Zeitpunkt beschloss er außerdem sich vegetarisch zu ernähren. Von 1889 bis 1893 besuchte er die Deutsche Knabenschule am Fleischmarkt. In der Zeit zwischen 1893 und 1901, als er das “Altstädter Deutsches Gymnasium” besuchte, bekannte er sich zum Atheismus und zum Sozialismus und wurde später auch Mitglied des oppositionellen, antiklerikalen Schülervereins “Freie Schule”.Von 1901 bis 1906 studierte er an der Deutschen Universität in Prag erst zwei Wochen Chemie, dann Jura, und im zweiten Semester Germanistik. Während dieser Zeit beschäftigte er sich viel mit Alfred Webers Analysen der spätkapitalistischen Gesellschaft und ihrer Gefahren. Zur gleichen Zeit hatte Franz Brentanos Theorie der sittlichen Urteilsfindung einen wesentlichen Einfluss auf Kafkas strenge ethnische Orientierung. 1902 lernte Kafka Max Brod, den späteren Herausgeber seiner Werke, kennen und pflegte seitdem eine enge freundschaftliche Beziehung zu ihm. Er verkehrte in den höchsten Kreisen Prags ebenso wie in den unteren Schichten und mit den Tschechen. Häufig besuchte er literarische Veranstaltungen, lehnte aber die, dort oft vertretenen, avantgardistischen Dichter stets ab. Er bevorzugte die einfachen Schriftsteller wie Stifter, Hebel und Grimm, vor allem aber Kleist und Goethe.
Zwischen 1904 und 1905 entstand die erste erhaltene literarische Arbeit Kafkas, die Novelle “Beschreibung eines Kampfes”. Zur gleichen Zeit fanden die ersten regelmässigen Zusammenkünfte mit den Freunden Oskar Baum, Felix Weltsch und Max Brod statt.

Am 18. Juni 1906 promovierte er in Jura und arbeitete vorerst als Konzipient in der Prager Advokatur seines Onkeln Dr. Richard Löwy. Im darauf folgenden Jahr wurde er von einer Versicherungsgesellschaft, der “Assicurazioni Generali”, als Aushilfskraft angestellt und schrieb das Romanfragment “Hochzeitsvorbereitungen auf dem Lande”.
Ein weiteres Jahr später trat er als Aushilfsbeamter der “Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt des Königreich Böhmen in Prag” bei. In diesem Jahr veröffentlichte er auch sein erstes Werk, 8 Prosastücke aus der “Betrachtung”, in der Zeitschrift “Hyperion”. Im September 1909 unternahm er mit Max und Otto Brod eine Reise nach Riva am Gardasee und zur Flugwoche in Brescia und veröffentlichte das Feuilleton “Die Aeroplane in Brescia” in der “Deutschen Zeitung Bohemia”.
1910 machte Kafka zum ersten Mal Bekanntschaft mit Franz Werfel, unternahm Ferienreisen nach Paris und Berlin und begann er mit dem Schreiben der Reisetagebücher. Auch besuchte Kafka oft die Theatervorstellungen einer ostjüdischen Schauspieltruppe, die bis 1912 in Prag gastierte. Er freundete sich mit Jizchak Löwy, einem der jiddischen Schauspieler an und beschäftigte sich mit wachsendem Interesse mit dem Judentum und dem Zionismus. An seinem Arbeitsplatz erlebte er die erste Beförderung und war seit diesem Zeitpunkt als Konzipist tätig.
Ein weiteres Jahr später begab sich Kafka erneut auf eine Ferienreise mit seinem Freund Max Brod, diesmal in die Schweiz, nach Italien und Frankreich. Wieder schrieb er an seinen Reisetagebüchern, aber er begann auch mit der Arbeit an dem Roman “Der Verschollene” (Amerika). Kafka tätigte in diesem Jahr aber auch längere Dienstreisen nach Nordböhmen.

1912 verreisten Kafka und Max Brod nach Weimar. Danach verbrachte Kafka drei Wochen im Naturheilsanatorium “Jungborn” im Harz. Ausserdem war er mit den Vorbereitungen für die erste Buchveröffentlichung beschäftigt denn seine 18 Prosastücke “Betrachtung” sollten im Dezember im Rohwohlt-Verlag erscheinen. Am 13. August des Jahres lernte Kafka bei Max Brod die Prokuristin Felice Bauer aus Berlin kennen und beginnt eine Woche später mit dem Schreiben der Briefe an sie.
Ende September vollendete Kafka “Das Urteil” und nahm die Arbeit an dem Roman “Der Verschollene” wieder auf. Ebenso stellte er bis Dezember das erste Kapitel der zweiten Fassung “Der Heizer” sowie fünf weitere Kapitel fertig. Ebenfalls im November und Dezember des Jahres schrieb er “Die Verwandlung” nieder.
Am 4. Dezember las Kafka auf dem Prager Autorenabend zum ersten Mal öffentlich “Das Urteil” vor.

Ein halbes Jahr nachdem Kafka mit dem Schreiben der Briefe an Felice Bauer begann, fand Ostern 1913 das erste private Treffen der Beiden statt. Im September des Jahres verreiste Kafka mit seinem Chef, Direktor Marschner, nach Wien, um dem Kongress für Rettungswesen und Unfallverhütung sowie dem XI. Zionistenkongress beizuwohnen.
Außerdem veröffentlichte Kafka “Der Heizer” in der neuen, expressionistischen Literatur fördernden Buchreihe “Der Jüngste Tag”. “Das Urteil” hingegen wurde in dem von Max Brod herausgegebenen literarischen Jahrbuch “Arkadia” veröffentlicht. Am 30. Mai 1914 begab sich Kafka, begleitet von seinem Vater, auf die Reise zur Verlobungsfeier mit Felice Bauer in Berlin. Am 12. Juli schon wurde das Verlöbnis nach einer Aussprache zwischen den Beiden im Berliner Hotel “Askanischer Hof” vor Zeugen gelöst. Nach diesem Ereignis verliess Kafka zum ersten Mal sein Elternhaus und bezog ein eigenes Zimmer. Zu erst in der Wohnung seiner Schwester Valli in der Prager Bilek-Gasse, dann in der Wohnung seiner Schwester Elli in der Nerudagasse. Diesen Freiraum nutzte er um die Arbeit an seinem Roman “Der Prozess” zu beginnen. Im Oktober schrieb er seine Erzählung “In der Strafkolonie” nieder und begann mit der Wiederaufnahme des Briefverkehrs zu Felice Bauer.

Mitte Januar 1915 war Kafka damit beschäftigt an mehreren Werken gleichzeitig zu schreiben, gab aber gleichzeitig die Arbeit an “Der Process” auf. Ein halbes Jahr nach der Trennung gab es ein erstes Wiedersehen mit Felice Bauer.
Im darauf folgenden März bezog Kafka erneut ein eigenes Zimmer. Diesmal in der Langen Gasse. Weitere zwei Monate später kam es erneut zu Zusammentreffen zwischen ihm und Felice Bauer.
Im gleichen Monat wurde “Die Verwandlung” veröffentlicht und Kafka bekam von Carl Sternheim den Fontane-Preis für das 1913 erschienene Romanfragment “Der Heizer” überreicht.
Im darauf folgenden Jahr verbrachten Kafka und Felice Bauer wieder mehr Zeit miteinander. So besuchten sie im Juli gemeinsam das Marienbad und im November reisten sie nach München, wo Kafka “In der Strafkolonie” öffentlich vorlas.
Danach bezog er wieder ein anderes Zimmer, eines in einem von Ottla hergerichteten Häuschen in der Prager Alchimistengasse. Hier entstand bis April 1917 eine Reihe parabolischer Erzählungen des Bandes “Ein Landarzt”, unter anderem “Auf der Galerie”, “Das nächste Dorf” und “Eine kaiserliche Botschaft”.

In diesem Jahr begann Kafka ausserdem Hebräisch zu lernen und verlobte sich ein weiteres Mal mit Felice Bauer. Am 9. und 10. Juli erlitt er zwei Blutstürze und bezog wieder sein altes Zimmer im Hause seiner Eltern. Beinahe einen Monat später wurde bei ihm eine Lungentuberkulose diagnostiziert. Um sich zu erholen besuchte er seine Schwester Ottla in Zürau in Nordböhmen, die dort ein kleines Gut bewirtschaftete. Hier nutzte er die Zeit um die “Aphorismen” niederzuschreiben. Während eines Heimaturlaubs Weihnachten 1917 lösten er und Felice Bauer nach einem weiteren Treffen in Prag endgültig ihr Verlöbnis.
Nach der Rückkehr aus Zürau im April / Mai des nächsten Jahres nahm Kafka seine Tätigkeit im Büro wieder auf, machte Dienstreisen, Gartenarbeit und Erholungsurlaub, bis er im Oktober / November schwer an der Spanischen Grippe erkrankte. Daraufhin folgte ein Erholungsurlaub in Schelesen in Nordböhmen. Hier lernte er 1920 auch die aus einer tschechisch-jüdischen Handwerkerfamilie stammende Julie Wohryzeck kennen und verlobte sich mit ihr. Seine Erzählungen “In der Strafkolonie” und “Brief an den Vater” wurden ebenfalls in diesem Jahr veröffentlicht. Kafka trat erneut seinen Dienst an, wurde aber bald darauf wegen seiner Krankheit wieder dienstunfähig. Es wurde ausserdem der Band “Ein Landarzt” veröffentlicht.
Während eines Kuraufenthalts Anfang des Jahres 1920 in Meran schrieb er die “Aphorismenreihe” und begann den Briefwechsel mit der tschechischen Journalistin Milena Jesenská, die seine Dichtungen ins Tschechische übersetzte. Bald darauf besuchte er sie auch in Wien. Kafka schaffte es ein Vierteljahr seinen Bürodienst zu verrichten bis er erneut beurlaubt wurde. Es folgte ein Kuraufenthalt in der Hohen Tatra, wo er kürzere parabolische Erzählungen wie “Heimkehr” und “Kleine Fabel” niederschreibt.
Nach dieser Kur nahm er 1921 seine Arbeit im Büro erneut auf. Zwei Monate sollte es dauern bis er, diesmal endgültig, vom Dienst beurlaubt wurde. Danach gab Kafka seine “Tagebücher” der Jahre 1910 bis 1920 an Milena, die inzwischen auch nach Prag gezogen war, weiter und begann mit neuen Tagebuchaufzeichnungen.

Anfang des nächsten Jahres erlitt Kafka vor Schlaflosigkeit und Verzweiflung einen Nervenzusammenbruch und verbrachte daraufhin zur Erholung drei Wochen im Sanatorium Spindelmühle im Riesengebirge. Ende Februar, nach dem Aufenthalt dort begann er mit der Arbeit an seinem Roman “Das Schloss” brach sie aber nach einem weiteren Zusammenbruch Ende August wieder ab. Stattdessen schrieb er die Erzählungen “Erstes Leid”, “Ein Hungerkünstler” und “Forschungen eines Hundes” nieder. Noch zuvor wurde er am 1. Juli pensioniert. In einer Sommerwohnung seiner Schwester Ottla in Planá in Westböhmen versuchte er erneut sich zu erholen, was ihm auch für einige Zeit gelang. Den darauf folgenden Winter und das Frühjahr verbrachte er allerdings häufig krank im Bett, lernte intensiv Hebräisch und plante sogar nach Palästina zu reisen. Im Sommer begegnete er zum letzten Mal Milena und fuhr mit seiner Schwester Elli und ihren Kindern ins Ostseebad Müritz, wo Kafka im Berliner Jüdischen Volksheim die in chassidischer Tradition erzogene und aus Polen stammende Kinderhelferin Dora Diamant kennen lernte. Ende dieses Sommers fuhr Kafka zu erst mit seiner Schwester Ottla nach Schelesen, siedelte dann aber am 24. September zu Dora Diamant nach Berlin über. Dort entstanden die Erzählungen “Eine kleine Frau” und “Der Bau”. Kafka besuchte hier auch die “Hochschule für Wissenschaften des Judentums” sowie Hebräischstudien.

Im Februar 1924 verschlechterte sich Kafkas gesundheitlicher Zustand und so beschloss er am 17. März mit Max Brod zurück nach Prag zu gehen, wo er seine letzte Erzählung “Josefine, die Sängerin und das Volk der Mäuse” schrieb.
Zu seiner Lungentuberkulose wurde schliesslich noch Kehlkopftuberkulose bei ihm diagnostiziert. Kafka kam in das “Sanatorium Wiener Wald” in Niederösterreich. Von dort aus kam er über die Universitätsklinik Wien am 19. April in das “Sanatorium Dr. Hoffmann” in Kierling bei Klosterneuburg, wo er von Dora Diamant und dem seit 1921 mit ihm befreundeten Arzt Robert Klappstock gepflegt wurde.
Am 3. Juni 1924 erlag Franz Kafka jedoch den Folgen seiner schweren Krankheit und wurde schliesslich am 11. Juni auf dem Jüdischen Friedhof in Prag beigesetzt.

Прикрепленный файлSize
Franz Kafkas Biographie.docx17.5 KB
Franz Kafka (1883-1924).pptx951.13 KB
Die Verwandlung.docx17.85 KB
Die Verwandlung - Franz Kafka Trailer.mp46.71 MB

»  Tags for document:

Фото пользователя Наталья  Ефимовна Антощенкова

На: Der große Schriftsteller Franz Kafka


Inhaltsreich! Interessant!

Н.Е.




Фото пользователя Sergej  Schischkin

На: Der große Schriftsteller Franz Kafka


Vielen Dank!