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Otto von Bismarck

Фото пользователя Sergej  Schischkin
Submitted by Sergej Schischkin on Sat, 24/12/2011 - 15:10
Данные об авторе
Автор(ы): 
Шишкин Сергей Матвеевич
Место работы, должность: 

МБОУ лицей №29 г.Тамбова, учитель немецкого языка

Регион: 
Тамбовская область
Характеристики ресурса
Уровни образования: 
среднее (полное) общее образование
Уровни образования: 
дополнительное образование детей
Класс(ы): 
10 класс
Класс(ы): 
11 класс
Предмет(ы): 
Немецкий язык
Целевая аудитория: 
Учащийся (студент)
Целевая аудитория: 
Учитель (преподаватель)
Целевая аудитория: 
Иная категория
Тип ресурса: 
образовательная технология
Краткое описание ресурса: 
<p> Отто фон Бисмарк.</p>

Der Reichskanzler  Otto von Bismarck (1815-1898)

Bismarck posiert kurz nach seiner Entlassung durch den jungen Kaiser Wilhelm II. im März 1890 auf seinem Pferd im Park von Friedrichsruh.

Der Maler Franz von Lenbach porträtierte Otto von Bismarck mehrfach. Dieses Gemälde gehört zu den ehrlicheren Versionen – es zeigt das von tiefen Furchen durchzogene Gesicht des 75-Jährigen.

In Schönhausen an der Elbe wurde der spätere Reichskanzler als zweiter Sohn eines preußischen Rittmeisters am 1. April 1815 geboren. Dieser Flügel ist das einzige Überbleibsel seines Geburtshauses, der Rest wurde 1958 abgerissen.Obwohl Spross eines alten Junker-Geschlechtes, besuchte Bismarck keine Kadettenanstalt und wurde nicht Berufsoffizier. Als 1836 dieses Gemälde entstand, hatte er sein Jurastudium eben abgeschlossen und arbeitete als Referendar in Aachen.Als junger Landadeliger galt Bismarck als großes Talent des konservativen Junkertums. 1848 begegnete er erstmals König Friedrich Wilhelm IV., aber sein Wunsch, bald Minister zu werden, erfüllte sich nicht.Stattdessen ernannte der Hof ihn 1851 zum preußischen Gesandten beim Bundestag in Frankfurt am Main. Diese Funktion war damals der begehrteste Posten für Preußens Diplomaten – und der Quereinsteiger Bismarck bekam ihn.

Als Wilhelm I. im innenpolitischen Streit 1862 nicht mehr weiter wusste, holte er den inzwischen zum Botschafter in St. Petersburg und Paris beförderten Bismarck zurück nach Berlin und machte ihn zum preußischen Ministerpräsidenten.

Mit seiner streng konservativen, durchsetzungsstarken Linie brachte Bismarck rasch das liberale Bürgertum gegen sich auf. Diese Karikatur erschien im Dezember 1862 im "Kladderadatsch".

Als Glücksfall für den weithin unbeliebten Regierungschef erwies sich ein Attentat im Jahr 1866. Obwohl leicht verletzt, rang Bismarck den jungen Attentäter Ferdinand Cohen-Blind eigenhändig nieder.

Geschickt provozierte Bismarck 1870 Napoleon III. zur Kriegserklärung gegen Preußen. Nach wenigen Wochen musste der französische Kaiser kapitulieren.

Im siegreich beendeten deutsch-französischen Krieg erreichte er 1871 den Zusammenschluss des Norddeutschen Bundes und der süddeutschen Staaten unter preußischer Führung. Er wurde zum "Schmied des Reiches" und zum "Eisernen Kanzler".

Fortan dominierte er die europäische Politik fast nach Belieben. Die Satirezeitschrift "Punch" karikierte ihn 1874 als "Barbier von Berlin".

Sein Einfluss auf die deutsche Politik war im Wortsinne überwältigend, was der Zeichner dieser Karikatur von 1878 im "Kladderadatsch" auf seine Weise festhielt.

Gleichzeitig bewährte er sich als Krisenmakler in internationalen Auseinandersetzungen. Auf dem Berliner Kongress von 1878 versuchte Bismarck, die Streitfragen auf dem Balkan zukunftstauglich zu regeln.

Nach mehr als zwei Jahrzehnten als Regierungschef war Bismarck Mitte der 80er-Jahre aber zunehmend weniger in der Lage, auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren.

Der junge Kaiser Wilhelm II., hier bei seinem Antrittsbesuch in Friedrichsruh im Sachsenwald, nahm den alten und greisen Kanzler noch hin, doch der nächste ernsthafte Konflikt …… führte im März 1890 zu seiner Entlassung. Unter dem Titel "Der Lotse verlässt das Schiff" wurde diese "Punch"-Karikatur weltweit bekannt.

Verbittert zog sich der ehemalige Kanzler auf sein Schloss nach Friedrichsruh zurück und schrieb an seinen Memoiren, die erst nach seinem Tode erscheinen sollten. Der dritte Band kam sogar erst 1919 heraus, er enthielt massive Kritik an Wilhelm II.

Am 30. Juli 1898 starb Otto von Bismarck mit 83 Jahren. Diese Zeichnung zeigt ein idealisiertes Bild des Totenbettes – schonungslos ehrliche Fotos, die ein früher "Paparazzi" von dem eben Verstorbenen aufgenommen hatte, sorgten seinerzeit für einen Skandal.

In der Erinnerung blieb Bismarck als rationaler Politiker, der zwar gewiss kein Demokrat war, sich aber vernünftigen Reformen nicht verschloss. Jüngere Forschungen stellen jedoch seinen Machtsinn heraus. Einer der größten Politiker des 19. Jahrhunderts bleibt er jedoch in jedem Fa

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