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Ludwig van Beethoven

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Submitted by Sergej Schischkin on Sat, 05/02/2011 - 11:33
Данные об авторе
Автор(ы): 
Шишкин Сергей Матвеевич
Место работы, должность: 
МОУ лицей №29 г.Тамбова, учитель немецкого языка
Регион: 
Тамбовская область
Характеристики ресурса
Уровни образования: 
основное общее образование
Уровни образования: 
среднее (полное) общее образование
Уровни образования: 
дополнительное образование детей
Класс(ы): 
8 класс
Класс(ы): 
9 класс
Класс(ы): 
10 класс
Класс(ы): 
11 класс
Предмет(ы): 
Немецкий язык
Целевая аудитория: 
Учащийся (студент)
Целевая аудитория: 
Учитель (преподаватель)
Целевая аудитория: 
Иная категория
Тип ресурса: 
образовательная технология
Краткое описание ресурса: 
Жизнь и творчество величайшего композитора.

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Ludwig van Beethoven

 

Lebenslauf/Biografie

 

1770 geboren am 17. Dezember in Bonn

 

     Beethovens Vater ist Hofmusiker in Bonn, seine Familie eine aus Brabant

     eingewanderte Musikerfamilie erster Musikunterricht von seinem Vater

     bald übernehmen dessen fähigere Kollegen Christian Gottlob Neefe und dessen

     Vater die Ausbildung.

1778 im zarten Alter von 8 Jahren gibt er das erste Mal ein öffentliches Konzert

 

    

1782 erscheinen seine ersten gedruckten Klavierkompositionen

 

1783 wird er mit 14 festes Mitglied der Bonner Hofkapelle als Organist und

     Cembalist

 

    

1787 ist er kurz Schüler von Wolfgang Amadeus Mozart in Wien

 

1792 läßt er sich endgültig in Wien nieder, das zu seiner zweiten Heimat

     wird. Hier bildet er sich bei Haydn, Johann Schenk, Salieri und

     Albrechtsberger weiter. Es gelingt ihm durch die Hilfe verschiedener

     adliger Familien, in Wien Fuß zu fassen.

 

    

1795 tritt er in Wien mit eigenen Werken auf. Bald findet er ein

     bürgerliches, wohlhabendes Publikum. Durch Klaviersonaten und

     phantasievolle Improvisationen auf dem Klavier gelingt es ihm, auf

     Hauskonzerten für Aufsehen zu sorgen. So kann Beethoven als

     freischaffender Künstler leben, der bereits zu Lebzeiten materiell gut

     von seiner Musik leben kann, was ihn von Mozart und anderen

     unterscheidet.

 

    

1795 setzt ein Gehörleiden ein, daß sich immer weiter verschlechtert und

     1818 schließlich zur völligen Taubheit führt. Im "Heiligenstädter

     Testament" beschreibt er seine Probleme mit der Umwelt, die ihn

     aufgrund seines Leidens für störrisch und feindselig hält.

 

1827 Beethoven stirbt am 26. März in Wien im Alter von 57 Jahren

 

 

Musik

 

Verglichen mit den beiden anderen Komponisten der Wiener Klassik, Haydn und

Mozart, hatte Beethovens Musik weit stärker den Charakter einer

persönlichen, bekenntnishaften Musik. Infolgedessen war er auch beim

Publikum weitaus beliebter und geachteter.

 

Somit gelingt es ihm, als freier Künstler von seinen Einnahmen durch seine

Musik zu leben. Er war also nicht mehr an irgendein Amt gebunden, wie das

z.B. noch bei Bach der Fall war.

 

Der persönliche Charakter seiner Musik zeigt sich in der häufig

"widerborstig" synkopierenden Rhythmik, in der stärkeren Ausnützung der

dynamischen und spieltechnischen Möglichkeiten der eingesetzten

Instrumente, in der Erweiterung der überkommenen Formen und in der

Beschränkung auf relativ wenige Kompositionen.

 

Diese entstanden vergleichsweise langsam. So verwendete Beethoven z.B.

Skizzenbücher, während man solche bei Mozart nie fand (zum Vergleich:

Beethoven schrieb 9 Symphonien, Mozart 41 und Haydn 104).

 

Musikalische Entwicklung: In Beethovens Frühwerk war die Wirkung Haydns und

Mozarts noch stark zu spüren, während sich in der zweiten Phase von 1803-15

seine eigenen Stilmerkmale deutlicher ausprägten. Die höchstverdichteten

Werke seiner Spätphase, darunter seine legendäre 9. Symphonie, die

"Unvollendete", stießen bei den Zeitgenossen zunächst auf Unverständnis,

fanden jedoch später Beachtung und Würdigung.

 

Werke: Klaviersonaten, Streichquartette, Klavierkonzerte, die Oper Fidelio

sowie seine 9 Symphonien

 

 

Beethovens Improvisationskunst

 

...muß unwahrscheinlich brillant und erstaunlich gewesen sein. Ein

Zeitgenosse berichtet auszugsweise: "...in welcher Gesellschaft er sich

auch befinden mochte, er verstand es, einen solchen Eindruck auf jeden

Hörer hervorzubringen, daß häufig kein Auge trocken blieb, während manche

in lautes Weinen ausbrachen; denn es war etwas Wunderbares in seinem

Ausdrucke, noch außer der Schönheit und Originalität seiner Ideen und der

geistreichen Art, wie er dieselben zum Ausdruck brachte...".

 

Sein Einfallsreichtum zeigt sich auch darin, daß er oft stundenlang an der

Orgel oder dem Klavier improvisieren konnte, ohne langweilige Musik zu

produzieren. Nichtsdestotrotz verwendete er zum Komponieren seiner Werke

trotz seines Einfallreichtums Skizzenbücher.

 

 

 

Beethovens Gehörleiden

 

Ab 1795 fing Beethovens Gehör an, sich zu verschlechtern. Bis 1800 hielt

dies Beethoven geheim, doch ab 1800 begann sich sein Gehör sehr rasch zu

verschlechtern, was in späteren Lebensjahren zur Taubheit führte - für

einen Musiker die wohl größte "Strafe", denn er arbeitet mit seinem Gehör.

 

Obwohl man versuchte, ihm mit Hörrohren, oder mehrfach gespannten

Klavierseiten zu helfen, mußte sich Beethoven schließlich mit Hilfe von

Konversationsheften "unterhalten".

 

Trotz alledem blieb seine musikalische Vorstellungskraft ungebrochen, wenn

gleich er seine Werke auch nur noch innerlich hören konnte. Man hält seine

unvollendete 9. Symphonie, die er in völliger Taubheit schrieb, sogar für

seine schönste und faszinierendste Komposition.

 

Der Verlust seines Gehörs isolierte ihn jedoch zunehmend von seinen

Mitmenschen. Manch wunderliches Verhalten Beethovens, seine oft kritisierte

Störrigkeit und Feindseligkeit finden darin ihre Erklärung (s.

Heiligenstädter Testament).

 

Logischerweise war er mit seiner nahezu völligen Taubheit als Dirigent

nicht mehr geeignet. So dirigierte er, ganz in sich und seine Vorstellung

seiner Kompositionen versunken, mit überschwenglichen Gesten, die das

Orchester oft mehr verwirrten, als ihm halfen, da es ihm immer schwerer

gelang, zu erfassen, was im Orchester wirklich vor sich ging.

 

Brach das Zusammenspiel daraufhin zusammen, entlud sich seine aufgestaute

Spannung gegen die Musiker.

 

Deshalb gingen die Wiener dazu über, heimlich hinter Beethoven einen

zweiten Dirigenten aufzustellen, dem die Musiker dann folgten. Diese

Anekdote zeigt aber auch, welch hohe Achtung die Wiener vor Beethoven

hatten - sie hätten ihn ja auch einfach als Dirigenten "absetzen" können.

 

 

Das Heiligenstädter Testament

 

In diesem Schriftstück, daß Beethoven um 1802 abfaßte, versucht Beethoven,

die Probleme, die sich aus seiner fortschreitenden Taubheit ergeben, zu

erklären und zu entschuldigen.

 

Es folgt ein Auszug:

"O ihr Menschen, die ihr mich für feindselig, störrisch und misanthropisch

haltet, ..., wie unrecht tut ihr mir, ihr wißt nicht die geheime Ursache

von dem was euch so scheint!. ... empfänglich für die Zerstreuungen der

Gesellschaft mußte ich mich früh absondern, einsam mein Leben zubringen;

wollte ich auch zuweilen mich einmal über alles das hinaussetzen, o wie

hart wurde ich durch die verdoppelte traurige Erfahrung meines schlechten

Gehörs dann zurückgestoßen, und doch war's mir nicht möglich, den Menschen

zu sagen: sprecht lauter, schreit, denn ich bin taub! ... Drum verzeiht

..."

 

 

Quellenangaben:

Der Knaur, Lexikographisches Institut München, 1990, Seiten 513-514;

 

Das Große Lexikon der Musik, Herder, 1978 Freiburg;

 

Brockhaus Riemann Musiklexikon, 1978 Wiesbaden, Band 1;

 

Musikheft Klasse 9

 

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