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Goethes Erlkönig

Фото пользователя Sergej  Schischkin
Submitted by Sergej Schischkin on Wed, 23/02/2011 - 17:38
Данные об авторе
Автор(ы): 
Шишкин Сергей Матвеевич
Место работы, должность: 
МОУ лицей №29 г.Тамбова, учитель немецкого языка
Регион: 
Тамбовская область
Характеристики ресурса
Уровни образования: 
основное общее образование
Уровни образования: 
среднее (полное) общее образование
Класс(ы): 
8 класс
Класс(ы): 
9 класс
Класс(ы): 
10 класс
Класс(ы): 
11 класс
Предмет(ы): 
Немецкий язык
Целевая аудитория: 
Учащийся (студент)
Целевая аудитория: 
Учитель (преподаватель)
Целевая аудитория: 
Иная категория
Тип ресурса: 
образовательная технология
Краткое описание ресурса: 
Баллада Иоганна Вольфганга фон Гёте "Erlkönig".

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Erlkönig (Ballade)

Erlkönig ist eine Ballade von Johann Wolfgang von Goethe, die er im Jahre 1782 geschrieben hat. Sie wurde unter anderem von Franz Schubert und Carl Loewe vertont.

Entstehungsgeschichte

Der Stoff der Ballade stammt aus dem Dänischen, dort heißt der Erlkönig Ellerkonge, also Elfenkönig. Die Ballade wurde ursprünglich von Johann Gottfried Herder übersetzt. Dabei entstand der Begriff „Erlkönig“ angeblich aus der falschen Übersetzung des Wortes Eller als „Erle“, das er dann mit „König“ kombinierte. Goethe schuf die Ballade als Einlage zu dem Singspiel Die Fischerin. Dabei singt die Darstellerin die Ballade bei der Arbeit.

Inhalt

Bei Nacht und Sturm reitet ein Vater, seinen kleinen Sohn im Arm, durch einen dunklen Wald. Das Kind glaubt in der Finsternis die Gestalt des Erlkönigs zu erkennen und ängstigt sich. Der Vater beruhigt seinen Sohn (was er sehe, sei nur ein Nebelstreif), doch die gespenstische Gestalt lässt das Kind nicht mehr los. Mit verführerischen Worten bittet der Erlkönig den feinen Knaben, mit in sein Reich zu kommen und sich dort von seinen Töchtern verwöhnen zu lassen. Das Kind jedoch wird immer unruhiger. Wieder bemüht sich der Vater, seinen Halluzinationen natürliche Erklärungen zu geben (es sei nur das Rascheln der Blätter und der Widerschein der alten Bäume). Doch die Vision wird immer bedrohlicher und der Sohn reagiert immer panischer. Als der Erlkönig das sich sträubende Kind schließlich mit Gewalt an sich reißen will, verliert auch der Vater seine Fassung und versucht, so schnell er reiten kann, den heimatlichen Hof zu erreichen. Doch zu spät - das Kind in seinen Armen ist tot.

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind.
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? -
Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht!
Den Erlenkönig mit Kron und Schweif? -
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. -

„Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele, spiel ich mit dir,
Manch bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.“

Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht? -
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind,
In dürren Blättern säuselt der Wind. -

„Willst feiner Knabe du mit mir gehn ?
Meine Töchter sollen dich warten schön,
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.“

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düsteren Ort? -
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau. -

„Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!“
Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan! -

Dem Vater grauset’s, er reitet geschwind,
Er hält in den Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.

 

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Goethe - Erlkönig.mp43.46 MB
Der Erlkönig.mp48.38 MB
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Erlkönig Goethe.mp43.02 MB

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