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Lasst Platz für wilde Tiere!

Фото пользователя Sergej  Schischkin
Submitted by Sergej Schischkin on Wed, 01/06/2011 - 18:37
Данные об авторе
Автор(ы): 
Шишкин Сергей Матвеевич
Место работы, должность: 

МБОУ лицей №29 г.Тамбова, учитель немецкого языка

Регион: 
Тамбовская область
Характеристики ресурса
Уровни образования: 
основное общее образование
Уровни образования: 
среднее (полное) общее образование
Уровни образования: 
дополнительное образование детей
Класс(ы): 
9 класс
Класс(ы): 
10 класс
Класс(ы): 
11 класс
Предмет(ы): 
Немецкий язык
Целевая аудитория: 
Учащийся (студент)
Целевая аудитория: 
Учитель (преподаватель)
Целевая аудитория: 
Иная категория
Тип ресурса: 
образовательная технология
Краткое описание ресурса: 
<p> Посвящается знаменитому исследователю живой природы Бернгарду Гржимеку.</p>

Bernhard Grzimek (1909 - 1987)

Nicht nur allen Frankfurtern ist der Name Bernhard Grzimek ein Begriff, weil er untrennbar mit dem dortigen Zoo verbunden ist. Auch viele Eltern  deutscher Kinder kennen ihn bestimmt aus dem Fernsehen.

"Ein Platz für Tiere"
Bernhard Grzimek erfand und moderierte den TV-Klassiker "Ein Platz für Tiere". In dieser Sendung, die in den 1960er und 1970er Jahren in der ARD ausgestrahlt wurde, stellte er in 175 Folgen exotische Tiere vor. Außerdem warb er unermüdlich für den Naturschutz in Afrika und sammelte Spenden in Höhe von 15 Millionen Euro.

Natur- und Tierfreund
Seine Liebe für Tiere und Natur entdeckte Grzimek sehr früh. Schon als Zehnjähriger begann er im Garten der Eltern Hühner zu züchten. Sein Zoologie- und Tierarztstudium finanzierte er sich durch die Leitung einer Hühnerfarm und eines landwirtschaftlichen Betriebs für Gemüse. Als Tierarzt erforschte er vor allem die Verhaltensweisen der Tiere.

Rettung des Frankfurter Zoos
Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs verschlug es Bernhard Grzimek nach Frankfurt am Main. Der Anblick des zerstörten Frankfurter Zoos änderte sein Leben gewaltig. Grzimek kümmerte sich um die Tiere und setzte sich für den Wiederaufbau des Zoos ein. Am 1. Mai 1945 wurde er Direktor des Zoos. Um den Tierbestand des Zoos zu vergrößern und die Haltungsbedingungen der Tiere zu verbessern, unternahm Grzimek zahlreiche Forschungsreisen in die ganze Welt.

Von der Natur Afrikas und deren Wildtieren war er besonders angetan. Seine Eindrücke schrieb er in dem Buch "Kein Platz für wilde Tiere" nieder, das sogar von Walt Disney verfilmt wurde. Die Einnahmen des Films stellte er dem Tansania Nationalpark zu Verfügung. Sein Engagement für die Tierwelt ging weiter: In dem "Fliegenden Zebra", einem einmotorigen, in Zebrastreifen lackierten Flugzeug, zählte er die Wildbestände Ostafrikas und beobachtete die Tierwanderungen. Der Film "Serengeti darf nicht sterben" war das Ergebnis dieser Forschungen und gewann 1959 sogar einen Oscar.

Lebensaufgabe Tier- und Naturschutz
Bernhard Grzimek hat sich immer mit aller Energie dem Tier- und Naturschutz gewidmet: Als Zoodirektor (bis 1974), Filmemacher, Schriftsteller (das mehrbändige Tierlexikon "Grzimeks Tierleben"), Fernsehmoderator, Politiker* und Präsident der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt. Am 13. März 1987 starb Grzimek während einer Zirkusvorstellung an Herzversagen.

* Er war in den 1970er Jahren Bundesbeauftragter für Naturschutz. Er trat aber von diesem Amt zurück, als er merkte, dass er als Politiker nicht viel bewirken konnte

Text zu den Bildern

Der Mann, der die Serengeti rettete

Der Verhaltensforscher unternahm zahlreiche Studienreisen nach Afrika, um Tiere in freier Wildbahn beobachten zu können.

In den Urwäldern Zentralafrikas unterwegs, trafen Grzimek und sein Sohn Michael (r.), der ebenfalls Tierforscher war, auf eine Pygmäenfamilie.

Grzimek mit einem Eingeborenen, der seine Lippe mit einem Holzpflock vergrößert hat.

Sein Buch "Kein Platz für wilde Tiere" wurde 1956 von ihm und seinem Sohn verfilmt. Die Filmszene zeigt den Tanz eines Eingeborenenstammes im Kongo.

Professor Grzimek frühmorgens bei Tieraufnahmen im Ngorongorokrater.

Grzimeks Expeditionsfilm "Kein Platz für wilde Tiere" wurde als erster deutscher Kulturfilm der Nachkriegszeit nach Japan importiert und in japanischer Sprache synchronisiert.

Wer Tiere schützen will, der darf auch keine Scheu vor ihnen haben: Bernhard Grzimek mit einem seltenen Okapi. Nach diesem Tier benannte er auch seine Film-Gesellschaft Okapia KG.

Für ihre Forschungen fingen Vater und Sohn Grzimek immer wieder einzelne Zebras und färbten ihr Fell, um sie während der Dreharbeiten besser aus der Luft beobachten zu können.

Während der Dreharbeiten zu "Serengeti darf nicht sterben" verunglückte Michael Grzimek bei einer Landung in der Steppe mit seiner Propellermaschine Dornier-27. Diese Bruchlandung ging 1958 noch glimpflich aus. Michael Grzimek wurde nur leicht verletzt.

Dann der Schock: Am 10. Januar 1959 verunglückte Michael Grzimek mit seinem Flugzeug kurz vor Abschluss der Dreharbeiten bei Tierbeobachtungen in der Serengeti tödlich.

Er wurde am Rande des Ngorongorokraters bestattet. Der Gedenkstein trägt die Inschrift: "Er gab alles, was er besaß, für die wildlebenden Tiere Afrikas, sogar sein Leben".

Dass der Film "Serengeti darf nicht sterben" später als erste deutsche Filmproduktion nach dem Zweiten Weltkrieg den Oscar gewann, hat Michael Grzimek nicht mehr erlebt. Das Buch wurde in 23 Sprachen übersetzt.

Durch seine Freundschaft zu Julius Kambarage Nyerere, dem damaligen tansanischen Staatspräsidenten, konnte Bernhard Grzimek den Stolz der Afrikaner auf ihre Nationalparks wecken und als Staatsziel verorten.

Auch in Deutschland fand Grzimek in der Politik Gehör: Im Beisein einiger Künstler überreichte Deutschlands bekanntester Tierschützer im November 1970 im Bonner Kanzleramt die 100.000 Langspielplatte "Stars für Grzimek" an Bundeskanzler Willy Brandt. Mit dem Kauf der Platte wurde damals das Projekt "Hilfe für die bedrohte Tierwelt" unterstützt.

"Guten Abend, meine lieben Freunde" - in den Sechziger- und Siebzigerjahren war Bernhard Grzimek eins der bekanntesten Gesichter des deutschen Fernsehens. Seine Reihe "Ein Platz für wilde Tiere" war ein Straßenfeger.

Jede Woche schauten bis zu 35 Millionen Fernsehzuschauer zu, wenn Grzimek im Hauptabendprogramm der ARD wieder ein "possierliches Tierchen" aus dem Tierpark präsentierte und Filmausschnitte von seinen vielen Forschungsreisen nach Afrika zeigte.

Grzimek starb am 13. März 1987 in Frankfurt am Main. Seine Urne wurde am Ngorongorokrater in Tansania neben dem Grab seines Sohnes Michael beigesetzt.

Christian ist Michael Grzimeks jüngster Sohn. Er hat seinen Vater nie kennengelernt, da er erst acht Monate nach dessen Tod geboren wurde. Sein Großvater Bernhard hat ihn adoptiert und wie einen eigenen Sohn großgezogen. Später heiratete Bernhard Grzimek auch Erika, die Witwe seines Sohnes.

Im Frühjahr 2008 wurde ein kleiner Straßenabschnitt vor dem Haupteingang des Frankfurter Zoos in Bernhard-Grzimek-Allee umbenannt.

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Ein Platz für Tiere II, Grzimek (TV-Show, BRD 1969).

Serengeti (2010)

 

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Lasst Platz für wilde Tiere!.pptx1.4 MB

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