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Das Schulden ABC

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Submitted by Sergej Schischkin on чт, 15/09/2011 - 05:32
Данные об авторе
Автор(ы): 
Шишкин Сергей Матвеевич
Место работы, должность: 

МБОУ лицей №29 г.Тамбова, учитель немецкого языка

Регион: 
Тамбовская область
Характеристики ресурса
Уровни образования: 
среднее (полное) общее образование
Уровни образования: 
дополнительное образование детей
Уровни образования: 
высшее профессиональное образование
Уровни образования: 
дополнительное профессиональное образование
Класс(ы): 
10 класс
Класс(ы): 
11 класс
Предмет(ы): 
Немецкий язык
Целевая аудитория: 
Учащийся (студент)
Целевая аудитория: 
Учитель (преподаватель)
Целевая аудитория: 
Иная категория
Ресурс для профильной школы: 
Ресурс для профильной школы
Тип ресурса: 
дидактический материал
Краткое описание ресурса: 
<p> Материал для дискуссии &quot;Легко ли жить взаймы?&quot;</p>

Das Schulden ABC

Armut

Es gibt absolute und relative Armut. Das erste heißt: ein Leben am äußersten Rand der Existenz.
Als relativ arm gelten Menschen, die maximal 50 Prozent des Durchschnittseinkommens eines Landes zur Verfügung haben. Das betrug 2009 in Deutschland rund 30.000 Euro brutto im Jahr.
 

Bargeld

Wer beim Shoppen mit Bargeld statt mit EC- oder Kreditkarte bezahlt, ist meistens sparsamer. Eine gute Möglichkeit, sich selbst zu überlisten.
 

Cent

Beim Thema Schulden gilt: Auch Kleinvieh macht Mist. Also ruhig mal wieder euer Sparschwein bestücken.
 

Dispositionskredit

Wer nur noch zehn Euro auf dem Girokonto hat, kann mit der EC-Karte trotzdem eine 20-Euro-Rechnung bezahlen – vorausgesetzt, er hat einen Dispokredit bei seiner Bank. Das bedeutet: Der Kontoinhaber kann sein Konto bis zu einer bestimmten Summe überziehen. Aber Vorsicht: Das Geld muss natürlich zurückgezahlt werden – und zwar inklusive Zinsen, die meistens sehr hoch sind.
 

Europäische Wirtschafts- und Währungsunion

Auch die Europäische Union macht Schulden. Von der Einführung der gemeinsamen Währung im Zuge der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) erhoffte sich der Europäische Rat eine höhere Preisstabilität. Bis heute gilt die EWWU allerdings immer noch als unvollendet. Mehr zum Thema lest ihr auf den Seiten der Europäischen Union.
 

Finanzkrise

In den USA brach Ende 2006 der Immobilienmarkt zusammen. Immer mehr Menschen, die sich mit günstigen Krediten ein Haus gekauft hatten, konnten ihre Kredite nicht mehr bedienen. Amerikanische Banken vermeldeten erstmals Zahlungsausfälle in Rekordhöhe. 2007 spitzte sich die Lage zu, denn weiterhin wurden Wertpapiere gehandelt, die auf diesen Hauskrediten beruhten. Als klar wurde, dass diese nichts mehr wert waren, kam es bei mehreren Banken zum Bankrott. Viele Menschen verloren ihr Erspartes. In Deutschland blieb die Finanzkrise durch Mittel der Bundesregierung recht gut unter Kontrolle. Mit Hilfe des Konjunkturpakets wurde auch die deutsche Wirtschaft am Laufen gehalten.
 

Geiz

Eine schlechte Angewohnheit, die zwar Schulden vorbeugt, dadurch aber nicht sympathischer wird.
 

Handyvertrag

Ein gefährlicher Schuldenmacher. Der vermeintliche Sparfuchs wiegt sich durch SMS-Flatrate und „Umsonst-Telefonieren“ am Wochenende in Sicherheit: „Kost ja nix!“ Dass alleine die Grundgebühr mehr kostet als eine Prepaid-Karte, die locker drei Monate reicht, wird erfolgreich ausgeblendet.
 

Inflation

Kommt es zu einer Inflation, verändert sich das Austauschverhältnis von Geldmenge zu Gütermenge. Das heißt: Pro Gütereinheit existieren mehr Geldeinheiten und die Güter werden teurer. Besonders verhängnisvoll wurde das in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg. 1918 hatte die Deutsche Mark offiziell mehr als die Hälfte ihres Wertes verloren. Aktuell ist die Inflationsrate in Deutschland mit 1% relativ gering.
 

Job

Immer noch eine der sichersten Methoden, um Verschuldung zu vermeiden oder abzubauen.
 

Kreditfalle

Geld zu leihen ist an deutschen Banken so einfach wie nie zuvor und durch die vielen Lockangebote (siehe auch Ratenfinanzierung) nehmen immer mehr Deutsche leichtfertig einen Kredit auf. Heute gelten drei Millionen deutsche Haushalte als „überschuldet“.
 

Leihen

Wer sich nicht bei einer Bank verschulden will, hat immer noch die Möglichkeit, Freunde um Geld anzupumpen. Hier sei jedoch auf W wie Wiedersehen macht Freude oder alternativ auf O wie Oma nach Geld fragen verwiesen.
 

Mietnomade

So nennt man Leute, die von einer Mietwohnung in die nächste ziehen und dem Vermieter jeweils einen Haufen Mietschulden hinterlassen. Statt der Schulden haben sie dann allerdings Strafverfahren am Hals...
 

Nie wieder

...mit leerem Magen in den Supermarkt, ...frustriert zum Shopping, ...ins wahnsinnig leckere, aber sündhaft teure Restaurant um die Ecke. Diese Vorsätze stehen am Ende eines jeden Monats beim Blick auf den Kontostand.
 

Oma nach Geld fragen

Eine der sichersten Methoden, an Bares zu kommen. Einen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen und dem neuesten oder auch nicht so neuen Klatsch und Tratsch sollte einem das vollkommen zinslose und vor allem nicht zurückzuzahlende Darlehen schon wert sein.
 

Pfandhaus

Eine etwas altmodische Alternative zum Bankkredit: Wer Geldsorgen hat, kann einen Wertgegenstand zum Pfandhaus bringen und bekommt dort ein Darlehen. Wenn er das Geld inklusive Zinsen und Gebühren nicht bis zu einem bestimmten Termin zurückzahlt, dann wird der Wertgegenstand versteigert.
 

Quadratwurzel

Wer nicht rechnen kann, macht leichter Schulden.
 

Ratenfinanzierung

Getarnt als Sparangebote wimmelt es in deutschen Multimediamärkten, Möbel- und Autohäusern nur so von Ratenfinanzierungsangeboten. Die schützen nicht wirklich vor Verschuldung, sondern schieben sie nur auf.
 

Staatsverschuldung

Der Bund der Steuerzahler prognostiziert für Ende 2010 eine Staatsverschuldung von knapp 1.800 Milliarden Euro. Neben den Ausgaben für Versorgungsleistungen treibt vor allem die Zinsbelastung für die Schulden der Vergangenheit die Verschuldung in die Höhe.
 

Trickbetrüger

Auch eine Methode, um an Geld zu kommen. Funktioniert wie > Oma nach Geld fragen, nur eben nicht mit der eigenen Oma. Und ohne Fragen. Kriminell eben!
 

Unkosten

Ein Begriff, der eigentlich gar keinen Sinn ergibt. Unkosten müsste eigentlich – als Negation von Kosten – Erlös bedeuten, wird aber genau gegenteilig verwendet. Ähnlich wie das schöne Wort Unmengen.
 

Vergleich

Welche Bank die besten Angebote hat, wo man für ein überzogenes Konto am wenigsten Zinsen zahlt und wo man einen günstigen Kredit bekommt, erfährt man nur, wenn man vorher vergleicht.
 

Wiedersehen macht Freude

Freunde anpumpen ist okay. Damit diese aber auch weiterhin Freunde bleiben, gilt als oberstes Gebot: Wiedersehen macht Freude.
 

X-Faktor

...unfassbar, wofür man so sein Geld ausgibt...
 

Yen

Wer gerne reist, sollte sich vorher über die fremde Währung informieren. Sonst droht unbedachtes Geld-Verschleudern.
 

Zinsen

Wenn eine Bank Geld verleiht, ist das eine Dienstleistung wie Fensterputzen. Klar, dass sie dafür etwas haben will – nämlich Zinsen. Und je mehr Geld sie verleiht, desto risikoreicher ist das für sie. Deshalb steigen Zinsen auch je größer der verliehene Betrag oder das Risiko ist, das Geld nicht zurückzubekommen.

 

Quellennachweis:

Text: Sinah Hegerfeld

“Schekker”, Deutschland

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