Вы не зарегистрированы

Авторизация



Friedrich der Große

Фото пользователя Sergej  Schischkin
Submitted by Sergej Schischkin on Tue, 01/11/2011 - 16:29
Данные об авторе
Автор(ы): 
Шишкин Сергей Матвеевич
Место работы, должность: 

МБОУ лицей №29 г.Тамбова, учитель немецкого языка

Регион: 
Тамбовская область
Характеристики ресурса
Уровни образования: 
среднее (полное) общее образование
Уровни образования: 
дополнительное образование детей
Класс(ы): 
10 класс
Класс(ы): 
11 класс
Предмет(ы): 
Немецкий язык
Целевая аудитория: 
Учащийся (студент)
Целевая аудитория: 
Учитель (преподаватель)
Целевая аудитория: 
Иная категория
Тип ресурса: 
образовательная технология
Краткое описание ресурса: 
<p> Жизнь и деятельность Фридриха Великого, короля Пруссии.</p>

Texte zu den Bildern

Friedrich II. von Preußen, der Große (1712-1786)

Als Sohn Friedrich Wilhelms I. von Preußen, des Soldatenkönigs, wuchs Friedrich in einer gänzlich unbarocken, pietistischen, soldatischen Männergesellschaft auf – die ältesten Prinzen zu Gast im berühmt-berüchtigten Tabakskollegium des Vaters.

Dabei war Friedrich (mit Trommel und seiner Lieblingsschwester Wilhelmine) ein zartes Kind mit musischen Neigungen.

Friedrich hatte zahlreiche Geschwister, was später für die Kontinuität der Dynastie wichtig war. Er selbst hat kein Kind gezeugt.

Grob, geradezu brachial, versuchte sein Vater, aus Friedrich einen tüchtigen Nachfolger und Landesvater zu machen.

1830 versuchte Friedrich, sich mit Hilfe seines Freundes Hans Hermann von Katte ins Ausland abzusetzen. Der Plan kam beizeiten ans Licht, ein Prozess wegen Desertion und Hochverrats folgte.

Katte soll vor dem Fenster des eingekerkerten Kronprinzen geköpft worden sein. Tatsächlich war der Richtplatz nicht einzusehen. Friedrich unterwarf sich bedingungslos seinem Vater.

Nach der Aussöhnung erhielt Friedrich Rheinsberg, das er zum Kronprinzensitz ausbaute.

Bis zum Tod seines Vaters 1740 verlebte er hier die wohl unbeschwerteste Zeit seines Lebens. Auch seine Frau Elisabeth Christine von Braunschweig-Bevern, die er auf Geheiß seines Vaters hatte heiraten müssen, durfte bei ihm leben.

Der Regierungsantritt Friedrichs wurde mit großem Jubel begrüßt.

Umgehend schränkte Friedrich die Folter ein und postulierte zum einen, dass jeder nach seiner Façon selig werden sollte ...

... zum anderen setzte er seine Armee im Österreichischen Erbfolgekrieg gegen das Kaiserhaus in Marsch und eroberte in zwei Kriegen die reiche Provinz Schlesien.

Es folgte eine Zeit der Bauten und Reformen. Eigenhändig zeichnete Friedrich den Plan für sein Sommerschloss Sanssouci ...

... das noch heute das Herzstück der Potsdamer Schlösserlandschaft bildet.

Philosophen wie Voltaire kamen an den Hof des Preußenkönigs ...

... der sich auch als Flötenspieler und Komponist einen Namen machte.

Daneben wurde durch die Trockenlegung des Oderbruchs gleichsam eine Provinz im Frieden erobert.

Doch die Kaiserin Maria Theresia strebte nach Revanche. Nachdem es ihrem Kanzler Kaunitz (M.) gelungen war, Frankreich und Russland auf die Seite der Habsburgerin zu ziehen, wurde Friedrich schnell klar, dass ein Krieg unvermeidlich werden würde.

Als sein eigener Oberbefehlshaber und Außenminister zog er mit seiner Armee, der besten ihrer Zeit, präventiv gegen Sachsen.

Bei Roßbach (Bild) schlug er 1757 Reichsarmee und Franzosen vernichtend und festigte kurz darauf bei Leuthen seinen Ruf als außerordentlicher Stratege und Taktiker.

 

Friedrichs vernichtende Niederlage gegen Österreicher und Russen bei Kunersdorf 1759 konnten die Gegner nicht ausnutzen. Als "Mirakel des Hauses Brandenburg" meldete Friedrich das Überleben Preußens seinem Bruder Heinrich.

Preußens "Mirakel" hatte rational fassbare Gründe. Friedrich war zum einen ein überragender Feldherr. Zum anderen war er sein höchster Militär und Politiker in einer Person und konnte wesentlich schneller und effektiver Entscheidungen fällen und durchsetzen als die zerstrittenen Generäle seiner Gegner.

Während man in Schönbrunn zu Wien schon den endgültigen Sieg feierte, ...

... triumphierte Preußens Verbündeter England in Amerika (das Bild zeigt britische Kriegsschiffe vor Cuba), Afrika und Asien über Frankreich und Spanien.

Am Ende konnte Friedrich so lange die inneren Linien gegen die erdrückende Übermacht halten, bis der Tod der Zarin Elisabeth aus Russland einen Verbündeten machte. Preußen stieg endgültig zur fünften Großmacht in Europa auf.

Nach dem Frieden von Hubertusburg 1763 demonstrierte Friedrich mit dem Bau des Neuen Palais' bei Sanssouci die wiedergewonnene Kreditwürdigkeit Preußens.

Seine ganze Arbeitskraft widmete er dem Wiederaufbau des verwüsteten Landes. Damals hielt die Kartoffel als Grundnahrungsmittel Einzug in Preußen.

Daneben widmete sich der König weiterhin der Schriftstellerei. Kein anderer Monarch seiner Zeit erreichte eine ähnlich produktive Autorenschaft.

Das Treffen mit Kaiser Joseph II. 1769 in Neiße, der den Preußen bewunderte, begrub für eine Generation auch den preußisch-österreichischen Streit.

Seinem Neffen und Nachfolger Friedrich Wilhelm II. hinterließ Friedrich die beste Armee Europas und einen wohlgefüllten Staatsschatz.

Als größter König Preußens ging Friedrich in die Geschichte ein – und als viel missbrauchtes Vorbild. Das Foto zeigt die Totenmaske Friedrichs von 1786.

 

Quellennachweis:  Berliner Morgenpost vom 28.10.2011

Прикрепленный файлSize
Texte zu den Bildern.docx19.02 KB
Friedrich.pptx1.99 MB

»  Tags for document: